Mittwoch, 22. November 2017

DIY-Vogelfutterstationen

Grüezi mitenand!

Obwohl wir schon Ende November schreiben, blühen noch immer ein paar Rosen.


Geht es Euch auch so?
Die Farben geniesse ich zu dieser Jahreszeit ganz besonders.


Auch die letzten Insekten sind anzutreffen....


und die Vögel suchen nach Futter.
Genau richtig bei mir ;o)


In der Brocki bin ich auf dieses Kaffeekännchen gestossen.


Ich glaube meinen gefiederten Freunden gefällt es.

  
Ein altes Maurersieb habe ich ebenfalls zu einer Vogelfutterstation umfunktioniert.  



Aus einer Tasse und einem Teller ist eine weitere Vogelfutterstation entstanden.


Die Vögel müssen diesen Winter nicht hungern.
 
  
Findet Ihr es auch spannend zu sehen, wie andere Menschen ihr Zuhause einrichten.
Hier (klick) gibt es eine Serie zum Thema "Mein Bad". 
Blogger geben Einblick in ihr Badezimmer und erzählen, was ihnen besonders wichtig ist.
Den Auftakt darf ich machen.
  
 
Vo Härzä


Freitag, 3. November 2017

Der Garten im November

Grüezi mitenand!

Habt Ihr Euren Garten schon winterfest gemacht?


Bei mir stehen die letzten Arbeiten an.
Ein paar Blumen müssen noch geschnitten und
einige Tulpenzwiebeln gepflanzt werden.

Eigentlich müsste ich es gar nicht erwähnen....
ich machs aber trotzdem ;o)
Ich freue mich schon jetzt auf den Frühling.... psssst!


Vor ein paar Tagen stand diese wunderbare Überraschung vor unserer Türe.
Wie habe ich mich gefreut - 
ich war ganz aus dem Häuschen.


Natürlich habe ich für diese tollen Sachen schnell ein Plätzchen gesucht
und auch sofort gefunden.
 In die Maschendraht-Glocke habe ich eine Kerze gestellt - 
ein Kränzchen habe ich aus geschnittenem Heidekraut gebunden.


Übrigens eignet sich auch die Stacheldrahtpflanze, um Kränze zu binden.


Der Puppenwagen hat inzwischen sein Winterquartier bezogen.


An seiner Stelle steht nun die Blechwanne mit Kerzen - 
momentan noch herbstlich dekoriert.
Die zweite Blechwanne wartet auf ihren Einsatz im Advent ;o)


Ich verwende LED-Kerzen, die sich programmieren lassen,
dass sie zu bestimmten Zeiten an- und wieder ausgehen.

Auch meine Gartenleiter erstrahlt nun im Kerzenschein.


Ja, und vom Fräulein Tochter habe ich diese süsse Tafel geschenkt bekommen -
lieb von ihr, gell. 



Mein Vogel, den ich vor vielen Jahren getöpfert habe, 
musste ebenfalls sein Winterquartier beziehen.


Eine Mooskugel hat seinen Platz übernommen.
Als «Gerüst» forme ich eine Zeitung zu einer Kugel und umwickle sie mit Draht.
Anschliessend lege ich Moos um die Zeitungskugel und umwickle diese nochmals mit Draht. 

     
Ein kalter Morgen vor ein paar Tagen: Zum ersten Mal war es in diesem Herbst frostig.
Für kurze Zeit gabs wunderschöne «geeiste» Bilder.


Tschüss.... bis zum nächsten Mal!


Vo Härzä


Sonntag, 22. Oktober 2017

Dankeschön, Rosen aus Herbstlaub und gefilzte Eicheln

Grüezi mitenand!

Ganz herzlichen Dank für die vielen Rückmeldungen, die ich in den vergangenen Tagen und Wochen erhalten habe. Ich bin ganz überwältigt.... Sogar beim Einkaufen hat mich jemand darauf angesprochen: «Sie sind doch die Frau, die....» Wahnsinn! Irgendwie kann ich es noch immer nicht ganz fassen.... Vor bald sieben Jahren habe ich zu bloggen begonnen - anfangs sah ich ihn eher als Tagebuch, inzwischen hat mein Blog viele Leserinnen und Leser im In- und Ausland. Ganz, ganz herzlichen Dank an Euch!

An dieser Stelle danke ich auch nochmals ganz herzlich dem St.Galler Tagblatt, Radio SRF1 und der Thurgauer Zeitung, die über mich berichtet haben. Ihr habt mich echt sprachlos gemacht.... «dankä villmol»!


Diese Woche hat mir eine liebe Nachbarin drei gelbe Rosen geschenkt. Lieb von ihr, gell ;o) Die Rosen brachten mich auf folgende Idee....

Die Tulpenbaumblätter finde ich sehr speziell.
In unserem Garten steht ein Tulpenbaum - herrlich, wie sich das Laub nun verfärbt hat.  
 
 
Aus Tulpenbaumblättern habe ich Rosen geformt und diese zusammen mit den gelben Rosen zu einem Sträusschen gebunden.



 Zwischendurch habe ich auch Eicheln gesammelt, aber auch Eicheln gefilzt ;o)





Könnt Ihr sehen, was seit heute an meinem Garten-Fahrrad leuchtet?



Genau.... eine Fahrradklingel! Danke Thurgau.... Euer Gastauftritt an der Olma war einfach perfekt!


Vo Härzä


Samstag, 14. Oktober 2017

Besuch vom Radio SRF

Grüezi mitenand!

Kürzlich hat mich Sascha Zürcher vom Radio SRF besucht. Der Beitrag wurde heute Mittag im «Regional Diagonal» ausgestrahlt.
Herzlichen Dank an Sascha Zürcher und ans Radio SRF.

Es freut mich riesig, dass ich das erleben durfte.


Vo Härzä


Mittwoch, 11. Oktober 2017

Ausflug ins Ultental

Grüezi mitenand!

Vergangene Woche verbrachten wir ein paar Urlaubstage im Südtirol. Wir machten einen Ausflug ins Ultental. 

Ich habe das Gefühl, dass in diesem Südtiroler Tal die Zeit stehen geblieben ist....


Rund zehn Kilometer südlich von Meran liegt das Städtchen Lana. Von dort aus führt eine kurvenreiche Strasse, vorbei an den riesigen Apfelplantagen und Rebbergen, ins rund 40 Kilometer lange Ultental. Das Tal ist heute noch so ursprünglich wie vor hundert Jahren und im Gegensatz zu den anderen Regionen noch nicht vom Massentourismus überflutet. In den vier Ortschaften St.Pankraz, St.Walburg, St.Nikolaus und St.Gertraud sind viele Wohnhäuser und Bauernhöfe in alter Bauweise zu finden, die mit Schindeldächern und Holzfassaden errichtet worden sind.


St.Pankraz ist das erste Dorf im Ultental. Unterhalb des Dorfes, am Falschauer Bach, standen einst mehrere kleine Bauernhäuser. In einer Herbstnacht im Jahre 1882 führte der Gebirgsbach nach einem Unwetter starkes Hochwasser. Die Flutmassen rissen damals alle Häuser mit sich. Wie durch ein Wunder blieb jedoch das Haus am Stein, das sogenannte «Häuserl am Stoan», verschont. Denn dieses war zufälligerweise auf einem riesigen Felsbrocken erbaut worden, was erst nach der Flut sichtbar wurde. Nicht einmal die Besitzer des kleinen Häuschens wussten darüber Bescheid. Das seit 1957 unter Denkmalschutz stehende Wohnhaus erinnert noch heute an das schreckliche Unwetter.

 

St.Walburg ist die grösste Ortschaft im Ultental. Taleinwärts erstreckt sich der etwas zwei Kilometer lange Zoggler Stausee. Mit dem Bau des Dammes wurde 1955 begonnen. Bis zur vollen Höhe dauerte es neun Jahre. 


Im Dorf, hoch über dem See, befindet sich die wohl älteste Kirche des Tals. Hier, beim gotischen Hügelkirchlein St.Moritz, zogen einst die vom Vinschgau kommenden Pilger auf ihrer Durchreise nach Rom vorbei.


Die dritte Ortschaft des Ultentals ist St.Nikolaus. Aufgrund der zahlreichen alten Bergbauernhöfe gilt das Dorf als ganz besonders malerisches Fleckchen.


Kurz vor dem Talschluss liegt das höchstgelegene Dorf des Ultentals - St.Gertraud (1519 m). Etwas abseits des Dorfes befindet sich ein wahres Naturwunder: Mächtig stehen sie da - die laut Volksglauben ältesten Nadelbäume Europas - die Urlärchen. Lange Zeit wurden die drei Lärchen auf über 2000 Jahre alt geschätzt. Eine Südtiroler Biologin hat im Rahmen ihrer Uni-Diplomarbeit erstmals versucht, eine wissenschaftliche Altersbestimmung durchzuführen. Jedoch machte das morsche Innenleben der Bäume eine korrekte Zählung der Jahresringe schwierig. Verschiedene Berechnungsverfahren führten zum Untersuchungsergebnis, dass das ungefähre Alter bei 850 Jahren liege. Der dickste Baumstamm hat einen stattlichen Umfang von rund acht Metern. Der Gipfel der mit 36,5 Meter höchsten Lärche ist infolge eines Blitzeinschlages abgedorrt. 



Doch eines ist gewiss: Die Urlärchen sind ein offensichtliches Symbol des zähen Überlebenswillen der Natur.


Vo Härzä